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Im Landeskrankenhaus für Forensische Psychiatrie Bernburg hat im Frühjahr 2005 die Einführung eines systematischen Qualitätsmanagements (QM) begonnen. Es wurde angestrebt, innerhalb der nächsten zwei Jahre die Voraussetzungen für eine Zertifizierung der Leistungs-, Prozess- und Strukturqualität der Einrichtung zu schaffen.
Als Leitfaden dafür sollte die international anerkannte, branchenunabhängige Systematik nach DIN EN ISO 9000ff:2000 genutzt werden, die u.a. in sozialen Einrichtungen und Organisationen Anwendung findet. Wie bei der Entwicklung der QM-Prozesse in den SALUS-Fachkrankenhäusern, war auch im Bereich des Maßregelvollzugs eine Zusammenarbeit mit den Zentralen Diensten Qualitätsmanagement der Asklepios Kliniken GmbH vorgesehen. Zum QM-Beauftragen für das Landeskrankenhaus Bernburg wurde der Abteilungsarzt Klaus Pohl berufen. Mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten bereits eine Moderatorenschulung absolviert und sich damit auf die Leitung von Qualitätszirkeln vorbereitet, die konkrete Schritte zur Verbesserung der klinischen Abläufe erarbeiten. Drei dieser Qualitätszirkel werden in diesem Jahr eingerichtet. Einer davon befasst sich mit Ärgernissen in der Müllentsorgung, die durch Vorschläge aus der Belegschaft möglichst beseitigt werden sollen. Als weiteres QM-Thema wird die Optimierung der Dokumentationen in den Krankenakten ins Auge gefasst. Im Januar 2007 wurde das Landekrankenhaus Bernburg gemäß DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Die feierliche Übergabe des Zertifikats erfolgte am 07.03.2007.
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