Ende 2001 leben noch 252 Bewohner im Heimbereich, 109 Männer und 143 Frauen. Das Durchschnittsalter beträgt 57,61 Jahre.
Das Haus 10 wird aus Gründen der Verbesserung der Wohn - und Lebensverhältnisse geschlossen. Der WG - Verbund wächst weiter. Die rechte Haushälfte des Hauses 128 wird bezogen und im sogenannten Schwesternwohnheim kommen neue Wohneinheiten dazu. 39 Bewohner ziehen aus dem Heimbereich Uchtspringe in die neue Heimeinrichtung nach Gardelegen, die Wohngruppe in Bismark wird geschlossen. Die Anzahl der Ein - und Zweibettzimmer steigt in diesem Jahr drastisch an, während die Mehrbettzimmer immer mehr der Vergangenheit angehören.
Von den im Heimbereich lebenden 313 Bewohnern (143 männliche und 170 weibliche) wohnen 68,5 % bereits länger als 20 Jahre in Uchtspringe. 10 % haben sogar eine Verweildauer von mehr als 50 Jahren.
Das Duchschnittsalter beträgt inzwischen 56,08 Jahre.
Ende 1999 wohnen 317 Menschen mit geistiger und/oder seelischer Behinderung in Uchtspringe. Neben 146 Männern sind dies auch noch 171 Frauen. Durchschnittlich sind die Bewohner mittlerweile 54,63 Jahre alt.
Mit dem Bezug von Haus 27 wird der Altenpflegebereich für geistig und seelischbehinderte Menschen mit nunmehr insgesamt 50 Plätzen kompletiert.
152 Männer und 172 Frauen (insgesamt also 324 Bewohner) leben mit Ablauf des Jahres 1998 im Heimbereich Uchtspringe. Das Durchschnittsalter beträgt 53,2 Jahre.
Neben den schon bestehenden Außenwohngruppen wird eine weitere für 13 seelisch behinderte Menschen in Gardelegen eröffnet. Der WG - Verbund auf dem Gelände des Heimbereiches in Uchtspringe wird auf- und ausgebaut. Die ersten Wohneinheiten im sogenannten Schwesternwohnheim werden bezogen. Nach der Sanierung wird das Haus 26 bezogen. 26 ältere und pflegebedürftige geistigbehinderte Menschen erhalten hier eine neue Heimstatt mit der nötigen Pflege und Betreuung nach §68 BSHG. Ebenfalls 1998 findet die personelle, sächliche und räumliche Trennung des Förder - und Beschäftigungsbereiches von der Klinik statt. Die tagesstrukturierenden Angebote werden von nun an ausschließlich im Heimbereich vorgehalten.
Mit Ablauf des Jahres 1997 leben noch 340 Bewohner, davon 159 Männer und 181 Frauen mit geistiger und/oder seelischer Behinderung, in Uchtspringe. Das durchschnittliche Alter beträgt 52,3 Jahre.
Im Mai 1997 übernimmt die SALUS gGmbH die Trägerschaft des Heimbereiches Uchtspringe. Der Heimbereich wird erstmalig in der hundertjährigen Geschichte von Uchtspringe eigenständig. Nach den sehr guten Erfahrungen der ersten Außenwohngruppe in Jävenitz, wird in dem gleichen Ort eine zweite WG mit nunmehr 11 Bewohnern eröffnet. Im August des Jahres ziehen 25 Bewohner aus Uchtspringe in eine neue Wohneinrichtung nach Bismark.
Ende 1996 wohnen noch 170 Männer und 189 Frauen, also insgesamt 359 Bewohner im Heimbereich Uchtspringe. Das Durchschnittsalter beträgt mittlerweile 52,1 Jahre.
Im Durchschnitt lebt jeder Bewohner seit 27,3 Jahren hier. 1996 wird die erste Außenwohngruppe des Heimbereiches in Jävenitz eröffnet. Für 10 Bewohner verbessern sich die Lebensverhältnisse damit drastisch.
Am Ende des Jahres 1995 leben und wohnen noch 433 Bewohner im Heimbereich Uchtspringe, davon 216 Männer und 217 Frauen. Das Durchschnittsalter beträgt 48,7 Jahre.
Über die Hälfte - nämlich 251 BewohnerInnen - leben zu diesem Zeitpunkt schon länger als zwanzig Jahre in Uchtspringe.
Auf Anweisung des Ministeriums für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalts wird im ehemaligen Landeskrankenhaus Uchtspringe ein Teilbereich für geistig und mehrfachbehinderte Menschen - der sogenannte "Vorläufige Heimbereich" - eingerichtet.
Die Richtlinien zur Enthospitalisierung und Entflechtung der vorläufigen Heimbereiche an den Landeskliniken wird zum Leifaden für die nächsten Jahre. Für den vorläufigen Heimbereich Uchtspringe wird ein Aufnahmestopp ausgesprochen. |