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Sonntagscafé in Uchtspringe hat seine Türen wieder geöffnet

Juliane Oeter und Tobias Stoppok heißen die Gäste im Sonntagscafé herzlich willkommen.
Das Sonntagscafé befindet sich im Haus 20 Uchtspringe.

Am 11. Juli 2021 haben die Mitarbeitenden und Bewohner*innen der Salus-Eingliederungshilfe das Sonntagscafé in Uchtspringe wieder eröffnet. Fortan wird jeden Sonntag zwischen 13.30 und 16.30 Uhr zu Kaffee, selbstgebackenem Kuchen und Eis im Haus 20 Uchtspringe eingeladen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir unser schönes Sonntagscafé mitten im Grünen nach einer Corona-bedingten Pause wieder anbieten können“, berichtet die kaufmännische Leiterin Regine Giebel. „Unsere Gäste erwarten saisonale Kuchen, die unsere Bewohner*innen mit Obst und Eiern vom Salus-Landhof Staats backen. Und auch die warmen Speisen werden je nach Saison mit frischem Gemüsen aus Staats zubereitet.“

Neben den kulinarischen Besonderheiten haben wir auch Produkte der Kreativwerkstätten aus den Tagesförderungen vor Ort, die die Besucher*innen erwerben können. Dazu gehören u.a. handgefertigte Unikate aus Ton, Holz und textilen Materialien. Betreut wird das Café abwechselnd von zwei Mitarbeiter*innen und vier Bewohner*innen.

Das Sonntagscafé, das früher im alten Gasthof in Uchtspringe stattfand, gibt es bereits seit 2010. Die Idee dazu hatten Mitarbeitende des Heimverbundes, unter ihnen ein Gastronom, der Erfahrung in diesem Bereich mitbrachte. Nachdem das Café 2013 ins Gesellschaftshaus zog, werden nun seit 2017 Räumlichkeiten im Haus 20 dafür genutzt.

Kurz informiert

In den verschiedenen Einrichtungen der Salus-Eingliederungshilfe Uchtspringe leben insgesamt rund 130 Bewohner*innen. Je nach individuellem Bedarf gibt es hier Wohnbereiche für Menschen mit seelischen und geistigen Behinderungen, Suchtproblemen und Menschen, die eine besonders intensive soziotherapeutische Unterstützung brauchen. Mit den vielfältigen Angeboten der Tagesförderung nehmen die Bewohner*innen ihr Recht auf eine Betreuung nach dem „Zwei-Milieu-Prinzip“ wahr. Das bedeutet, dass eine haltgebende und sinnerfüllte Tagesstruktur räumlich getrennt vom Wohn- und Freizeitumfeld gewährleistet ist. Dies eröffnet Kontakte, Erfahrungen und Selbstbestätigung, erweitert die Möglichkeit zur Teilhabe am Leben in der Gesellschaft.