Klinik für Psychotherapeutische Medizin, Psychosomatik und Suchtmedizin

Das Fachklinikum Uchtspringe bietet eine umfassende tiefenpsychologische Behandlung in verschiedenen Bereichen und Abteilungen mit insgesamt 67 Betten an.

Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie

mit zwei getrennten Häusern (für Patienten bis zum 50. Lebensjahr und für Patienten der Generation 50 Plus).

Behandlungsspektrum:

  • Neurosen (Ängste, Depressionen, Zwangserkrankungen, Schlafstörungen)
  • Essstörungen (Magersucht, Bulimie)
  • Persönlichkeitsstörungen (Selbstunsicherheit, Kontaktstörungen, Borderline-Störung einschließlich Traumatherapie im therapeutischen Setting integriert.)
  • Psychosomatische Krankheiten (Herzbeschwerden, sexuelle Dysfunktion, Oberbauchschmerzen)
  • Funktionelle Schmerzzustände (in Zusammenarbeit mit unserer Neurologischen Abteilung und unter schmerztherapeutischer Mitbehandlung)
  • Organische Krankheiten, deren Symptomausprägung seelisch beeinflusst wird (Asthma bronchiale, Migräne)
  • Krisenintervention in aktuellen Konfliktsituationen.

Abteilung für Suchtmedizin

17 Betten Akuttherapie, 15 Betten Psychotherapie für Suchterkrankungen und Folgeerkrankungen.

Behandlungsspektrum:

  • Alkoholabhängigkeit
  • Medikamentenabhängigkeit
  • Drogenabhängigkeit und  
  • nicht stoffgebundene Sucht (z. B. Spielsucht)

Im Mittelpunkt stehen tiefenpsychologisch orientierte Gruppen- und Einzelgespräche. Weiterhin umfasst unser therapeutisches Angebot Entspannungsverfahren (Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation), Ergo-, Musik-, Sport- und Bewegungstherapie.

Eine Besonderheit der Klinik stellt die psychotherapeutische Behandlung bei Suchterkrankungen dar, die sich inhaltlich von herkömmlichen Entwöhnungen entscheidend abhebt, da der Schwerpunkt in der Behandlung der zugrunde liegenden Störung liegt und die Patienten ganzheitlich, persönlichkeitszentriert behandelt werden.

Außerdem besteht die Möglichkeit der Mehrgenerationentherapie. Eltern und ihre Kinder können in unterschiedlichen Therapiegruppen und Stationen, aber mit gleichem Behandlungskonzept therapiert werden.

Wir bieten über unsere Institutsambulanz sowohl Vorgespräche als auch Nachbehandlungen im einzeltherapeutischen Setting sowie in Gruppen auf jeder Abteilung störungsspezifisch an. Zudem besteht über die Oberärztin Frau Dr. Ankerhold das Angebot einer ambulanten Substitutionstherapie.