Wohngruppen

  • Mädchenwohngruppe "Die Elf"

    Die Mädchenwohngruppe „Die ELF“ eignet sich für Mädchen ab dem 6. Lebensjahr mit traumatischen Lebenserfahrungen/Posttraumatischen Belastungsstörungen aufgrund von Vernachlässigung und Gewalt.

    Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen aufgrund:

    • mangelnder Erfahrung von Zuwendung, Geborgenheit und Sicherheit
    • emotionaler und sozialer Störungen
    • innerfamiliären Beziehungsstörungen

  • Fünf-Tage-Wohngruppe

    Dieses Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche beiderlei Geschlechts im Alter von 6 bis 18 Jahren (in Ausnahmefällen auch über das 18. Lebensjahr hinaus) mit folgenden Problemlagen:

    • Lernschwierigkeiten
    • Lernaversionen
    • Konflikte im Herkunftsmilieu  
    • Umschriebene Entwicklungsstörungen
    • Verhaltensauffälligkeiten wie z. B. Ängste, ADHS, Kontaktstörungen;  
    • Verweigerungshaltungen, Delinquenz
    • Retardierungen

    Folgende Ziele stehen im Mittelpunkt der Arbeit  in der Fünf-Tage- Wochengruppe:

    • die Überwindung der Lernaversion und der Abbau von unzureichendem Leistungsverhalten in der Schule  
    • die Vorbereitung auf eine Reintegration in die Schule am Heimatort
    • die Entwicklung einer altersentsprechende Selbstständigkeit im lebenspraktischen Bereich  
    • die Entwicklung sozialer Kompetenzen (Regelmäßigkeit, Stabilität und Orientierung)
    • die Entwicklung eines sinnvollen Freizeitverhaltens  
    • die emotionale Stabilisierung
    • die Aufarbeitung der familiären Konflikte
    • die Verbesserung der innerfamiliären Kommunikations- und Konfliktlösungsstrategien und des elterlichen Erziehungsverhaltens

    Wird im Verlauf der Fortschreibung der Hilfe festgestellt, dass eine Rückführung in die Familie nicht möglich ist, stehen seitens des Kinder- und Jugendheimes Pretzsch Möglichkeiten veränderter Betreuungsangebote zur Verfügung.

  • Wohngruppe I und II

    Es handelt sich um stationäre koedukative Wohngruppen für Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 15 Jahren mit folgenden Problemlagen:

    • Konflikte im Herkunftsmilieu
    • umschriebene Entwicklungsstörungen
    • Unterbringung bei Kindeswohlgefährdung
    • Verhaltensauffälligkeiten wie z.B. Ängste, ADHS, Kontaktstörungen, Verweigerungshaltungen
    • sozialen und emotionalen Schwierigkeiten
    • Lernschwierigkeiten und/oder Lernaversionen
  • Heilpädagogische Tagesgruppe

    Die Leistungen der Heilpädagogischen Tagesgruppe beziehen sich auf folgenden Personenkreis:

    • Familien und ihre Kinder ab dem 6. Lebensjahr
    • mit umschriebenen Entwicklungsstörungen 
    • mit sozialen und emotionalen Schwierigkeiten
    • mit Schulschwierigkeiten

    Die heilpädagogische Tagesgruppe ist familienergänzend und unterstützend orientiert. Ihre Ziele sind: 

    • Aufbau tragfähiger Beziehungen
    • Stärkung von sozialen Kompetenzen
    • Förderung der seelischen, sozialen und schulischen Entwicklung 
    • Hilfestellung und Verbesserung der schulischen Leistungsfähigkeit
    • Stärkung des Familiensystems durch intensive Elternberatung



  • Kindergruppe "Haus am Deich"

    Das Angebot richtet sich an Mädchen und Jungen im Alter vom 6. bis zum 14. Lebensjahr mit massiven Bindungs- und Beziehungsängsten, Störungen im sozialen und emotionalen Bereich sowie Problemen mit der Selbst- und Fremdwahrnehmung. In Einzelfällen besteht die Möglichkeit, dass ein Kind auch über das 14. Lebensjahr hinaus in der Gruppe integriert bleiben kann.

    Wenn die Kinder zu uns kommen, befinden sie sich mit ihren Familien in einer labilen Lebensphase, die eher von negativen als positiven Erfahrungen und Erlebnissen geprägt ist. Unser Ziel ist es, die bei den Kindern bereits vorhandenen Kompetenzen zu nutzen und weiter zu entwickeln bzw. die Kinder so zu fördern, dass sie neue Kompetenzen hinzugewinnen können.

    Schwerpunkte in der sozialpädagogischen Zielsetzung unserer Gruppe sind:

    • vertrauensvolle, stabile Kontakte zwischen den Kindern und den Mitarbeitern schaffen
    • Sicherheit und Halt geben durch kindgerecht formulierte Regeln
    • klare und verbindliche Strukturen mit festen Zeiten für Mahlzeiten, Hausaufgaben, Freizeitgestaltung, Aufgaben im Gruppenbereich und Nachtruhezeiten
    • schrittweise Heranführung an Eigen- und Fremdverantwortung - immer unter Beachtung der biologischen und psychischen Reife des einzelnen Kindes
  • Intensivgruppe „Chamäleon“

    In der koedukativen Intensivgruppe „Chamäleon“ können Kinder und Jugendliche ab einem Alter von 12 Jahren aufgenommen werden, welche auf Grund psychologischer Verhaltensbesonderheiten und/oder emotionaler Störungen einer intensiven sozialpädagogischen Betreuung bedürfen.

    In der Regel haben diese Jugendlichen aufgrund konstitutioneller und sozialer Defizite eine erhebliche Beeinträchtigung in ihrer altersgemäßen Persönlichkeitsentwicklung.

    Der bisherige Werdegang des Jugendlichen kann gekennzeichnet sein durch:

    • Häufige Kontaktabbrüche und Heimwechsel
    • Aufenthalte in psychiatrischen Einrichtungen
    • Eltern, welche mit der Erziehung überlastet sind
    • Gefahr von Verwahrlosung in der Herkunftsfamilie
    • Schwierigkeiten bei den schulischen Anforderungen