Aktuelles

Prüfergebnis des MDK

Erneut Bestnote 1,0 für Pflegequalität im Salus-Altenpflegeheim Uchtspringe

Uchtspringe. Fachkräfte des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) Sachsen-Anhalt haben dem Salus-Altenpflegeheim Uchtspringe zum vierten Mal in Folge eine hervorragende Pflegequalität attestiert. Im Ergebnis einer intensiven Prüfung nach den bundesweit geltenden Transparenzkriterien gab es jetzt im Gesamtergebnis erneut die Bestnote 1,0. Geprüft und bewertet wurden die Teilbereiche Pflege und medizinische Versorgung, Umgang mit Demenzkranken, soziale Betreuung und Alltagsgestaltung, Wohnen, Verpflegen, Hauswirtschaft und Hygiene sowie Befragung der Bewohner. Aufgrund der vollumfänglich erfüllten Qualitätskriterien in allen Teilbereichen gab es keine Empfehlungen für weitere Verbesserungen.

„Besonders freuen wir uns über die Kontinuität, mit der wir die Prüfer seit Jahren von der Pflegequalität in unserem Haus überzeugen können“, sagt Hendrik Hahndorf, Kaufmännischer Leiter des Uchtspringer Altenpflegeheimes. „Das ist das Ergebnis einer hervorragenden Teamleistung, zu der alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tagtäglich beitragen.“

Die Veröffentlichung der MDK-Benotungen einschließlich des zugrunde liegenden Transparenzberichtes dient vor allem dazu, pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige umfassend über die Qualität von Pflegeeinrichtungen bzw. ambulanten Diensten zu informieren. Noten kennt man schließlich aus eigener Erfahrung - jeder weiß, was eine Eins oder eine Fünf bedeutet.

Das Salus-Altenpflegeheim Uchtspringe verfügt über 50 Plätze für alte pflegebedürftige Menschen, die von seelischen, geistigen und mehrfachen Behinderungen betroffen sind bzw. unter demenziellen oder anderen altersspezifischen psychischen Störungen leiden. Die Einrichtung nimmt auf diesem Gebiet überregionale Versorgungsaufgaben für das Land Sachsen-Anhalt wahr. Auf den zwei Etagen des Hauses gibt es u.a. moderne Wohn-, Gemeinschafts- und Funktionsräume für eine aktivierende Pflege und differenzierte Betreuung, im Innenhof ist in den zurückliegenden Jahren ein reizvoller „Garten der Sinne“ herangewachsen.

„Das Konzept unseres Hauses basiert auf dem psychobiografischen Pflegemodell des österreichischen Pflegeforschers Prof. Erwin Böhm“, erklärt Jeanette Isenthal, Pflegedienstleiterin des Salus-Altenpflegeheimes Uchtspringe. „Es ist auf eine höchst individuelle Zuwendung gerichtet, die die Lebenserfahrungen des alt und hilfebedürftiggewordenen Menschen berücksichtigt. Dabei stehen nicht seine Defizite im Vordergrund, sondern alle Ressourcen, auf die er noch zurückgreifen und mit unserer Unterstützung reaktivieren kann.“

Genutzt werde dabei die Erkenntnis, dass z.B. Rituale, Speisen, Beschäftigungen, Pflanzen, Gegenstände oder besondere Erlebnisse, die einen Menschen in den ersten 25 bis 30 Jahren seines Lebens geprägt haben, mit zunehmendem Alter wieder an Bedeutung gewinnen und im Altgedächtnis abrufbar sind. „Indem wir einfühlsam darauf eingehen, können insbesondere verwirrte Menschen auf ihrer Herzensebene erreicht und belebt werden“, schildert Jeanette Isenthal die Erfahrungen aus dem Heimalltag.