Salus-Institut

Das Salus-Institut versteht sich als wissenschaftliches Zentrum der Salus gGmbH.

Ziele

Seit seiner Neuausrichtung im April 2016 verfolgt das Institut drei Ziele:

  • Vermittlung aktueller Forschungsergebnisse zu Ursachen, Diagnostik und Therapie psychisch kranker Patienten und deren Umsetzung in die Therapie stationär und ambulant behandelter Patienten der Salus.
  • Förderung Psychiatrie-relevanter Forschung zu Fragestellungen, die sich aus den diagnostischen und therapeutischen Tätigkeiten in den Salus-Kliniken ergeben
  • Als spezielles Wissenschaftsfeld: Erforschung der hirnbiologischen und psychosozialen Ursachen individueller und kollektiver Gewalt, somit eines Wissenschaftsbereiches, der in der europäischen Hochschullandschaft bislang erheblich unterrepräsentiert ist

Aufgaben

Im Rahmen dieser Zielsetzung nimmt das Institut folgende Aufgaben wahr:

  • Förderung des akademischen Nachwuchses (Ärzte, Psychologen) und der Weiterbildung des therapeutischen Personals der Salus‐Fachklinika und der beiden Kliniken für Forensische Psychiatrie
  • Beratung der Klinika in Uchtspringe und Bernburg zur Gestaltung zentraler sowie regional ausgerichteter Weiterbildungsveranstaltungen
  • Beratung der Salus gGmbH zu besonderen psychiatrierelevanten klinischen und
    wissenschaftlichen Fragestellungen
  • Akademische Betreuung von Ärzten der Salus‐Kliniken, die eine Dissertation anstreben
  • die Erforschung der Ursachen von Gewalthandlungen zentriert sich zunächst auf die Erscheinungsformen kollektiver Gewalt (z.B. Hooligans, fremdenfeindliche Gewalt, Gewalt an Schulen) mit einer Fokussierung auf Sachsen-Anhalt sowie auf neurowissenschaftliche Aspekte verurteilter Gewalttäter

Neu erschienen:

Im Ergebnis der Veranstaltung "Gewaltprävention an Schulen: Welche Maßnahmen sind notwendig?" hat das Salus-Institut die Broschüre "Gewalt an Schulen. Derzeitige Situation und Präventionsmöglichkeiten" herausgegeben, in der die Vorträge dargestellt werden.

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Kommende Weiterbildungen

Fachtagung: Traumatisierte Kinder

Am 8. November lädt das Kinder- und Jugendheim Schloss Pretzsch ein, um die dortigen Erfahrungen und Konzepte im Umgang mit traumatisierten Kinder und Jugendlichen vorzustellen.

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