Fachklinikum Uchtspringe

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10 Jahre Informations- und Servicecenter Uchtspringe: Vielfalt, Zusammenhalt und Integration

Leah Weber, Daniel Hagenguth, Daniela Paulsen-Springer und Anja Johannes sind Teil des ISc-Teams. (v.l.n.r.)
Seit dem offiziellen Start am 14. Januar 2016 steht das Integrative Servicecenter (ISc) Uchtspringe für Verlässlichkeit, Teamgeist und Inklusion. Begonnen hat alles mit einem Team aus zwölf Mitarbeitenden und einer Teamleitung.

Heute arbeiten in den Bereichen Bürokommunikation und Büromanagement Menschen mit und ohne Behinderung erfolgreich zusammen. Mit einem 15-köpfigen Team blicken die Kolleginnen und Kollegen auf zehn Jahre gemeinsame Arbeit zurück und zugleich motiviert in die Zukunft.

Zum Jubiläum schauen wir zurück auf persönliche Entwicklungsgeschichten und besondere Momente unserer Kollegen sowie Kolleginnen und zeigen, wie vielfältig und lebendig das ISc-Team ist.

 

Die Fragen an das Team 

Wann haben Sie angefangen im ISc zu arbeiten?

Anja Johannes: „Ich habe im August 2015 in der alten ‚Zentrale‘ angefangen, etwas früher als zur Eröffnung des ISc. Grund dafür war damals die Langzeiterkrankung eines Kollegen. 2016 bin ich dann mit allen alten und neuen Kolleginnen und Kollegen ins ISc gewechselt." 

Daniel Hagenguth: „Am 1. März 2016 bin ich als einer der ersten neuen Mitarbeitenden im ISc gestartet. Es war spannend, das Team von Anfang an kennenzulernen und die Abläufe aktiv mitzugestalten." 

Leah Weber: „Am 10. Januar 2022 habe ich im Rahmen eines Langzeitpraktikums meine Tätigkeit im ISc aufgenommen. Während dieses Praktikums konnte ich erste praktische Erfahrungen sammeln, mich in die Arbeitsabläufe einarbeiten und mein Wissen in relevanten Fachbereichen vertiefen. Am 1. August 2022 erfolgte dann der Übergang in die Ausbildung zur Fachpraktikerin für Bürokommunikation, wodurch ich meine Kenntnisse und Fähigkeiten nun gezielt im Rahmen einer strukturierten Ausbildung weiter ausbauen konnte.“

Andreas Kuschfeldt: „Im September 2015 habe ich im ISc angefangen und bin seitdem Teil des Teams.“

Nadine Jeding: „Mein Einstieg ins ISc war am 1. Februar 2018, seitdem bin ich fester Bestandteil des Teams.“

Was bedeutet das ISc für Sie?

Anja Johannes: „Für mich bedeutet das Arbeiten im ISc, Teil eines großen Teams mit vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten zu sein. Besonders schätze ich die vielfältigen Aufgabenbereiche."

Daniel Hagenguth: „Ein ganz eigener Lebensabschnitt und jede Menge neue Erfahrungen seit meinem Beginn. Außerdem habe ich viele neue und nette Leute kennengelernt sowie tolle Kolleginnen – auch privat."

Leah Weber: „Das ISc bedeutet für mich weit mehr als nur ein Arbeitsplatz: Es steht für ein freundliches und unterstützendes Kollegium, eine qualitativ hochwertige Ausbildung und die Sicherheit, jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner an meiner Seite zu haben. Gleichzeitig markiert die Zeit hier für mich einen bedeutenden neuen Lebensabschnitt, in dem ich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich wachsen konnte.“

Nadine Jeding: „Das ISc verbinde ich mit vielfältigen Arbeitsaufgaben, einem angenehmen Kollegenkreis und einer starken Hilfsbereitschaft im Team.“

Andreas Kuschfeldt: „Das ISc ist für mich ein verlässlicher Arbeitsplatz, an dem Zusammenarbeit und gegenseitiges Vertrauen den Arbeitsalltag prägen.“

Was war Ihr prägendster Moment im ISc?

Anja Johannes: „Der Wechsel vom Mitarbeitenden im ISc zur stellvertretenden Teamleitung war für mich ein prägender Moment. Prägend finde ich aber auch die traurigen Erfahrungen: Drei Kolleginnen aus unserem Team sind leider viel zu früh verstorben."

Daniel Hagenguth: „Besonders prägend war für mich, von Anfang an dabei zu sein, gemeinsam zu wachsen und etwas Neues aufzubauen."

Leah Weber: „Im Laufe meiner ersten Ausbildung erhielt ich das Angebot, nach deren erfolgreichem Abschluss am 30. Juli 2025 direkt im Anschluss, am 31. Juli 2025, meine Vollausbildung zur Kauffrau für Büromanagement zu beginnen. Dieses Angebot hat mich sehr gefreut und erfüllt mich mit Stolz, denn es zeigt, dass meine bisherigen Leistungen geschätzt werden. Gleichzeitig ist es für mich ein wichtiger Schritt in meiner beruflichen Entwicklung und eröffnet mir neue Möglichkeiten für die Zukunft.“

Nadine Jeding: „Ein besonders prägender Moment im ISc war für mich, zu erkennen, wie wichtig es ist, Ehrgeiz und Engagement mit einer gesunden Work-Life-Balance zu verbinden.“

Andreas Kuschfeldt: „Die 20-Jahre-Salus-Feier sowie meine Ernennung zum Betriebsratsvorsitzenden sind für mich besondere Höhepunkte im ISc.“

Welche Ihrer Fähigkeiten haben sich im Laufe der Jahre am stärksten weiterentwickelt?

Anja Johannes: „Ich glaube, meine Kommunikation hat sich durch die Aufgaben als stellvertretende Teamleitung und Ausbilderin stark weiterentwickelt. Ich bin geduldiger geworden und arbeite heute auch deutlich selbstständiger als früher." 

Daniel Hagenguth: „Durch meine Arbeit im ISc habe ich gelernt, wie wichtig klare und offene Kommunikation ist. Ob im Team, mit Kolleg*innen oder in Projekten – ich achte heute mehr darauf, zuzuhören, Meinungen einzubeziehen und auch schwierige Themen konstruktiv anzusprechen. Diese Fähigkeit macht die Zusammenarbeit einfacher und sorgt dafür, dass wir gemeinsam Lösungen finden und wachsen können."

Leah Weber: „Durch meine Zeit im ISc konnte ich nicht nur fachlich wachsen, sondern auch persönlich wichtige Fortschritte machen: Ich habe mehr Selbstvertrauen gewonnen, Mut entwickelt, auf Menschen zuzugehen, und gelernt, Dinge direkt anzusprechen und zu klären.“

Nadine Jeding: „Eine meiner größten Weiterentwicklungen war es, zu lernen, auch einmal Nein zu sagen und dabei zu meinen Entscheidungen zu stehen.“

Andreas Kuschfeldt: „Im Laufe der Jahre hat sich mein Sinn für Gerechtigkeit besonders stark weiterentwickelt – er prägt heute mein Handeln im Team und im Umgang mit Herausforderungen.“

 

Dieser Beitrag ist von Leah Weber im Rahmen ihres Praktikums im Bereich Unternehmenskommunikation entstanden. Vielen Dank dafür!

Bilder der Interviewten

Eindrücke aus dem Integrativen Servicecenter