Fachklinikum Uchtspringe

Aktuelles

Am 23. September im Salus-Fachklinikum: Parkinson-Café Uchtspringe

Die Gastgeberinnen Chefärztin Christine Wedekind (links) und Oberärztin Dr. Juliane Jacob freuen sich auf den Besuch möglichst vieler Interessenten im Parkinson-Café.
Parkinson-Erkrankungen erfordern eine differenzierte Diagnostik und Behandlung, die in der Uchtspringer Klinik für Neurologie und Schlafmedizin angeboten wird.
Vortrags- und Gesprächsangebot für Betroffene und Angehörige

Uchtspringe. Zum Parkinson-Café wird am Mittwoch, dem 23. September 2026, von 14 bis ca. 17 Uhr in die Cafeteria des Salus-Fachklinikum Uchtspringe (Haus 2 an der Konrad-Alt-Straße) eingeladen. Betroffene Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige sind ebenso herzlich willkommen wie Betreuende, die an der Behandlung, Pflege und Beratung von Menschen mit Parkinson-Erkrankungen beteiligt sind. Anmeldungen zur Veranstaltung sind bis zum 9. September 2026 möglich (Telefon: 039325 70-4066; E-Mail: m.paul(at)salus-lsa.de). Die Einladung kann hier abgerufen werden. 

Auf dem Programm steht ein Fachvortrag, der sich unter der Fragestellung „Ist Parkinson irgendwann heilbar?“  mit aktuellen Aspekten aus Diagnostik und Behandlung befasst. Dazu wird als Gastreferent Dr. med. Sebastian Brock, Oberarzt an der Klinik für Neurologie am Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, erwartet. Anschließend  besteht Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen auszutauschen, Fragen zu stellen und mehr über die Erkrankung zu erfahren. Die Veranstaltung versteht sich als Forum der Begegnung für Menschen mit Parkinson-Erkrankung, deren Angehörigen und Betreuenden. Gastgebend ist die Klinik für Neurologie und Schlafmedizin unter chefärztlicher Leitung von Christine Wedekind und Oberärztin Dr. Juliane Jacob. In dieser Klinik wird auch der Uchtspringer Parkinson-Schwerpunktbereich geführt, wobei das Team interdisziplinär mit anderen Abteilungen des Hauses zusammenarbeitet. Die Behandlung in der Klinik versteht sich als ganzheitliches Konzept mit Expertise aus Physio-, Ergo-, und Musiktherapie  ebenso wie aus Logopädie, Psychologie und Sozialarbeit.  Eine Besonderheit der Parkinson-Behandlung in Uchtspringe liegt darin, dass neurologische, schlafmedizinische und gerontopsychiatrische Kompetenzen eng miteinander vernetzt sind. Dies kommt u.a. älteren Patientinnen und Patienten zugute, die neben dem Parkinson-Syndrom von weiteren Erkrankungen, so zum Beispiel von demenziellen Störungen oder Depressionen betroffen sind.  

Kurz informiert

Parkinson ist eine Erkrankung des Nervensystems, bei der die Gehirnzellen in einem bestimmten Abschnitt zunehmend ihre Funktion verlieren. Diese Zellen produzieren normalerweise den Botenstoff Dopamin, der an Schaltstellen unseres Gehirns eine wichtige Aufgabe hat: Er überträgt Nervenimpulse, die zur Koordinierung der Bewegungsabläufe notwendig sind. Wenn diese Signalübertragung gestört ist, geht also Kontrolle über die Muskulatur verloren. Viele Verrichtungen werden durch Bewegungsverlangsamung, Zittern, Haltungs- und Gehstörungen beeinträchtigt. 

Warum die Gehirnzellen nach und nach ihren Dienst versagen, ist bislang noch nicht vollständig geklärt. Vermutet wird eine Kombination aus mehreren Ursachen, wobei Vererbung im engeren Sinne bisher nur eine kleine Gruppe betrifft. Es sind gegenwärtig noch keine vorbeugenden Maßnahmen möglich. Daher muss alle Aufmerksamkeit der frühzeitigen Erkennung und Therapie gelten, denn der gestörte Botenstoff-Haushalt lässt sich medikamentös wirkungsvoll beeinflussen. In Kombination mit einer parkinson-spezifischen Förderung der Motorik kann regelmäßig eine deutliche Linderung der Beschwerden erzielt werden.

Zur Neurologischen Klinik Uchtspringe