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Blindenführhund Neven in der Physiotherapie Magdeburg

In der Salus-Physiotherapie Magdeburg gestaltet Anh Tuyet Bui Thi ihren Arbeitsalltag mit ihrem Blindenhund. Neven ist ein Samojede. Beide sind seit Oktober 2015 ein Team. Frau Bui Thi hat uns aus ihrem Alltag erzählt. Wenn sie z.B. die Straßenseite wechseln möchte, sagt sie: „Such Ampel“ und dann sucht Neven eine Ampel. Genauso ist es auch bei Treppen, Postkästen und vielem mehr. Wenn Neven dann eine Ampel o.ä. gefunden hat, springt er mit den Vorderpfoten hoch, um es zu signalisieren.

In der Salus-Physiotherapie Magdeburg gestaltet Anh Tuyet Bui Thi ihren Arbeitsalltag mit ihrem Blindenhund. Neven ist ein Samojede. Beide sind seit Oktober 2015 ein Team. Frau Bui Thi hat uns aus ihrem Alltag erzählt. Wenn sie z.B. die Straßenseite wechseln möchte, sagt sie: „Such Ampel“ und dann sucht Neven eine Ampel. Genauso ist es auch bei Treppen, Postkästen und vielem mehr. Wenn Neven dann eine Ampel o.ä. gefunden hat, springt er mit den Vorderpfoten hoch, um es zu signalisieren.

Ein Blindenführhund ist darauf trainiert, eine blinde Person zu navigieren. Ist der Hund im Dienst, ist er an seinem Führgeschirr mit Bügel zu erkennen. Mit Geschirr kann die geführte Person alle Bewegungen und Richtungswechsel erkennen. So macht der Hund auf Hindernisse wie beispielweise Baustellen aufmerksam und umgeht diese. Frau Bui Thi hat auch einen YouTube-Kanal. Auf ihrem Kanal „Snow-Bui“ zeigt sie die Arbeit mit Neven und klärt über das Thema Blindheit auf. Denn Menschen mit einer Sehbehinderung sind mit Vorurteilen konfrontiert und werden in Teilen der Welt sogar von der Gesellschaft ausgeschlossen.

Wir haben Frau Bui Thi gefragt, wie man einen Blindenführhund bekommt. Das ist nämlich gar nicht so einfach. Zuerst muss ein Rezept vom augenärztlichen Fachpersonal ausgestellt werden. Die Krankenkasse prüft dann die Notwendigkeit. Es müssen sehr viele Bedingungen erfüllt sein, um dies finanziert zu bekommen. Unter anderem gilt die Voraussetzung, dass der Mensch allein mit seinem Blindenstock nicht den Alltag bewältigen kann. Erst wenn die Krankenkasse die Notwendigkeit bestätigt, kann die Suche nach einem geeigneten Hund beginnen.

Damit ein Hund ein Blindenführhund werden kann, muss er zuerst eine Ausbildung machen. Diese ist von Tier zu Tier unterschiedlich, dauert aber etwa 2,5 Jahre. Gewisse Voraussetzungen sollte der Hund aber mitbringen wie z.B. geringes Aggressionspotenzial, Friedfertigkeit, Belastbarkeit und ein wesensfester Charakter. Am Anfang der Ausbildung ist der Hund ca. 18 Monate bei einer Patenfamilie, um den Alltag kennen zu lernen. Zwischendurch geht er zur Hundeschule und macht Vorbereitungskurse. Nach dieser Zeit erlernt er die Grundlagen der Führarbeit und mit etwa zwei Jahren kann der Hund dann zu seinen Besitzer*innen. Nach weiteren sechs Monaten werden dann beide zusammen geprüft und erst wenn der Hund „besteht“, ist er offiziell ein Blindenführhund. Die aufwendige Ausbildung zum Blindenführhund kann bis zu 20.000 Euro kosten. Ein Blindenführhund geht ungefähr mit zehn Jahren in „Rente“. Die hundehaltende Person kann sich aussuchen, ob sie das Tier behält. Allerdings ist er dann nicht mehr als Blindenführhund einsetzbar. Sie kann ihn aber auch in eine Pflegefamilie geben, um einen neuen Blindenführhund zu bekommen. 

Wenn Sie die Angebote der Physiotherapie nutzen und Neven kennenlernen wollen, können Sie die Praxis gern in Magdeburg aufsuchen. Alle Hinweise finden Sie auf der Website www.salusphysio.de