Erfolgreicher Abschluss in der Heilerziehungspflege

Fachbereichsleiterin Dr. Sabine Dutschko (2.v..r.) überbrachte der frischgebackenen Heilerziehungspflegerin Bianca Titz (3. v.r.) herzliche Glückwünsche zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss.
Glückwünsche, Respekt und Anerkennung für Bianca Titz

Gemeinsame Freude in der Magdeburger Wohneinrichtung für Menschen mit Beeinträchtigungen “St. Georgii 2”: Mitarbeiterin Bianca Titz hat kürzlich ihre berufsbegleitende Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin erfolgreich abgeschlossen! Nachdem sie bereits seit 2017 in der Tagesförderung der Wohneinrichtung tätig war, entschloss sich die engagierte Mitarbeiterin im Jahr 2021 für die anspruchsvolle berufsbegleitende Ausbildung beim Europäoschen Bildungswerk für Beruf und Gesellschaft Magdeburg. Vier Jahre später legte sie ein gutes Zeugnis ab und bereichert nunmehr als Fachkraft die Arbeit des Teams der Tagesförderung mit ihren frischgewonnen Kenntnissen. 
Heilerziehungspfleger*innen sind sozialpädagogische Fachkräfte, die in der Eingliederungshilfe, aber auch in anderen sozialen Wirkungsfeldern gefragt sind. Im Zuge der Heilerziehungspflege-Ausbildung dreht sich alles um die Arbeit mit Menschen. Vermittelt werden u.a. fundierte Kenntnisse in Bereichen wie Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Pflege und Betreuung. Ebenso stehen aktivitätsbezogene Themen wie Bewegungserziehung, kreatives Gestalten, Musik und Spiel auf dem Lehrplan. Der Begriff Inklusion wird dabei mit Leben gefüllt. Man lernt, seine eigenen Stärken zu entdecken, sozial kompetent zu handeln, sich in andere Menschen einzufühlen und Erfahrungen zu reflektieren. Das erworbene fachliche und praktische Knowhow trägt dazu bei, dass die Mitarbeitenden in der Pflege wirkungsvoll unterstützt werden können.
“Auf die guten und sehr guten Noten bin ich sehr stolz. Es ist nicht selbstverständlich, vier Jahre berufsbegleitend eine Ausbildung zu absolvieren und das neben der herausfordernden Arbeit im Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen”, schildert Bianca Tietz die enormen Anstrengungen, die mit dieser Ausbildungsform einher gehen.  "Das erfordert Durchhaltevermögen, zusätzlichen Fleiß neben der Arbeit, intensives Lernen und viel Prüfungsstress", würdigte Fachbereichsleiterin Dr. Sabine Dutschko die Leistung von Frau Titz und gratulierte ihr herzlich, begleitet von einigen Bewohnenden der Einrichtung, die die Freude und den Stolz teilten.