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Frühsommerliches Fest im Salus-Altenpflegeheim Uchtspringe

"Sommer, wir wären dann soweit!" Im Altenpflegeheim Uchtspringe wurde mit einem Fest die neue Jahreszeit begrüßt.
Die Regentropfen am Zeltfenster wirkten fast schon wie kleine Kunstwerke.

"Wer im Trockenen sitzt, lacht über den Regen!" Obwohl Petrus es nicht gut mit ihnen meinte und die Schleusen öffnete, ließen sich die Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitenden und Gäste des Salus-Altenpflegeheimes Uchtspringe ihr Sommerfest am 30. Mai 2024 nicht trüben. 
Schließlich war auf der Wiese im Garten das große Zelt der Salus-Eingliederungshilfe aufgebaut worden, wo man gemütlich zusammenrückte und das Miteinander genießen konnte. Bei Kaffee und frisch gebackenem Kuchen war das nasse Wetter schnell vergessen und die Geselligkeit führte das Zepter … Beflügelt wurde sie durch ein bezauberndes kleines Tanzprogramm, mit dem die Mädchen und Jungen aus dem benachbarten Kinder-Eltern-Zentrum die Sommerfest-Gäste überraschten. Das war einfach wunderschön, der Beifall des Publikums war den kleinen Tanzmäusen sicher! Mit Musik ging es gut gelaunt weiter durch den Nachmittag, bis dann der Grill angeheizt und mit leckeren Würstchen bestückt wurde. "Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen beigetragen haben", lobte Pflegedienst- und Einrichtungsleiterin Jeanette Isenthal das Engagement des Organisationsteams, das auch bei diesem Event wieder ganze Arbeit geleistet hatte. 

Jahreszeit- und festtagsbezogene Höhepunkte werden im Salus-Altenpflegeheim Uchtspringe schon seit seiner Gründung vor mehr als 20 Jahren regelmäßig gefeiert. Besondere Berücksichtigung finden dabei die emotionalen Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner, denn die Einrichtung arbeitet nach dem psychobiografischen Pflegemodell des österreichischen Pflegeforschers Prof. Erwin Böhm und führt das zertifizierte internationale Signum „Psychobiografische Pflegequalität“. Damit setzen die Mitarbeitenden ein Konzept um, das unter dem Leitmotiv „Vor den Beinen muss die Seele bewegt werden“ besonders intensiv auf Lebenserfahrungen und Gewohnheiten des alt gewordenen Menschen eingeht.  Grundgedanke: Alles, was einen Menschen in den ersten 25 bis 30 Jahren seines Lebens geprägt hat, gewinnt mit zunehmendem Alter wieder an Bedeutung, so zum Beispiel Rituale, Speisen, Musik, Beschäftigungen oder besondere Erlebnisse. In diesem Sinne tragen auch Höhepunkte wie das traditionelle Sommerfest dazu bei, Bewohnerinnen und Bewohner auf ihrer Herzensebene zu berühren.