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Herzlichen Glückwunsch: Abschluss berufsbegleitende Ausbildung Altenpfleger und Heilerziehungspflegerin

Marius Müller, Mitarbeiter der Eingliederungshilfe Uchtspringe - jetzt Altenpfleger - und Antje Lohoff-Haase, Mitarbeiterin einer Wohneinrichtung in Gardelegen - jetzt Heilerziehungspflegerin - haben ihre berufsbegleitende Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Fachbereichsleitung Dr. Sabine Dutschko begleitete beide Mitarbeitende, die mehr als fünf Jahre bei Salus tätig sind, bei ihrer Zeugnisausgabe am Europäischen Bildungswerk in Magdeburg.

"Auf die guten und sehr guten Noten bin ich sehr stolz. Es ist nicht selbstverständlich, vier Jahre berufsbegleitend eine Ausbildung zu absolvieren und das neben der herausfordernden Arbeit im Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen. Das bedurfte Durchhaltevermögen, zusätzlichen Fleiß neben der Arbeit, Lernen und viel Prüfungsstress", berichte Dr. Dutschko, die den Beiden im Auftrag der Leitung betreuen & pflegen gratulierte. 

In der Altenpflegeausbildung lernt man den Umgang mit älteren und dementen Menschen und wie man sie bei der Lebensgestaltung unterstützen kann. Dabei kommen die rechtlichen Rahmenbedingungen nicht zu kurz. Auch die richtige Körperpflege, medizinisch-pflegerische Versorgung und Beratung lernt man in der Schule. Neben der Körperpflege, dem Zuführen oder Beistehen beim Essen und Anziehen spielt vor allem der motivierende Gedanke eine große Rolle. Altenpfleger*innen versuchen, hilfsbedürftige, alte Menschen zu bestimmten Freizeitgestaltungen wie zum Beispiel „Spazieren“ oder „Spielen“ zu animieren. Auch die Beratung und Einbeziehung der Angehörigen gehört zum Berufsbild. Auch die Sterbebegleitung ist Teil der Altenpflegeausbildung. Vor allem beim Tod eines Bewohnenden ist es wichtig, zu lernen, wie man mit dieser schwierigen Situation umgeht.

Heilerziehungspfleger*innen sind sozialpädagogische Fachkräfte der Eingliederungshilfe. Bei der Ausbildung zu Heilerziehungspfleger*innen dreht sich alles um die Arbeit mit Menschen. Der Begriff Inklusion wird dabei mit Leben gefüllt. Man lernt seine eigenen Stärken zu entdecken, sozial kompetent zu handeln, sich in andere Menschen einzufühlen und seine Erfahrungen zu reflektieren. Man erwirbt das notwendige fachliche und praktische Knowhow, um Menschen in der Pflege zu unterstützen und zu begleiten. Auch lernt man medizinisches Fachwissen anzuwenden, systematisch zu arbeiten und zu kommunizieren sowie Prozesse zu dokumentieren.

Beide Mitarbeitende arbeiten in der Eingliederungshilfe als Fachkräfte. Die unterschiedlichen Berufsbilder in der Eingliederungshilfe ermöglichen es, die Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen und unterschiedlichen Hilfebedarfen multiprofessionell zu unterstützen. Dafür wünschen wir beiden Mitarbeitenden viel Erfolg.