In welchem Bereich arbeiten Sie und seit wann sind Sie bei der Salus?
Ich bin seit dem 1. September 2026 in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Tagesklinik T8 tätig und seit 2005 im Betrieb.
Was war für Sie der ausschlaggebende Grund, die Weiterbildung zur Praxisanleitung zu starten?
Ich habe mich für die Weiterbildung entschieden, weil ich mein Wissen und meine berufliche Erfahrung gerne an Auszubildende weitergeben möchte. Mir ist es wichtig, junge Menschen auf ihrem Weg in den Pflegeberuf zu begleiten, ihnen Sicherheit zu vermitteln und sie in ihrer fachlichen und persönlichen Entwicklung zu unterstützen. Ich sehe die Praxisanleitung als eine wichtige Aufgabe, um die Qualität der Pflege zu sichern und die nächste Generation von Pflegefachkräften gut auf ihren Beruf vorzubereiten.
Welche Inhalte der Praxisanleitung-Ausbildung nehmen Sie für sich besonders mit?
Besonders wichtig nehme ich mit, wie ich Auszubildende individuell, strukturiert und wertschätzend begleiten kann. Ich habe gelernt, wie wichtig eine gute Kommunikation, regelmäßige Feedbackgespräche und die Reflexion des eigenen Handelns sind. Außerdem möchte ich mein Wissen fachlich fundiert weitergeben und den Auszubildenden Sicherheit im Umgang mit Patientinnen und Patienten vermitteln. Gerade in der Psychiatrie sind Empathie, Geduld, Vertrauen und eine professionelle Haltung besonders wichtig. Mein Ziel ist es, die Auszubildenden zu fördern, ihre Stärken zu erkennen und sie auf ihrem Weg zu selbstständigen und verantwortungsbewussten Pflegefachkräften zu unterstützen.
Wie unterstützt Sie die Qualifikation dabei, Auszubildende sicher und wertschätzend durch ihren Alltag in der psychiatrischen Klinik zu begleiten?
Die Weiterbildung gibt mir das nötige Wissen und die passenden Methoden, um Auszubildende gezielt und individuell anzuleiten. Ich kann Lernziele gemeinsam mit ihnen festlegen, praktische Situationen erklären und ihnen durch regelmäßige Rückmeldungen helfen, sich weiterzuentwickeln. Gerade in der Psychiatrie ist es wichtig, Sicherheit im Umgang mit Patientinnen und Patienten zu vermitteln und auch schwierige Situationen gemeinsam zu reflektieren. Dabei möchte ich eine vertrauensvolle Lernatmosphäre schaffen, in der Fragen erlaubt sind, Fehler als Lernchancen verstanden werden und sich die Auszubildenden ernst genommen und wertgeschätzt fühlen.