Die jüngeren Kinder aus Gruppe 1 (8–12 Jahre) gestalteten mit Begeisterung die Ostereier, während Gruppe 3 (14–17 Jahre) kreative Osterkörbe anfertigte. Beim gemeinsamen Osterfest im Stadtwald werden die Körbchen traditionell gefüllt versteckt und gesucht – ein schöner Höhepunkt, auf den sich alle schon freuen.
Ergotherapeutin Friederike Ehrig beschreibt die Bedeutung dieser Arbeit:
„In der Ergotherapie geht es darum, gemeinsam etwas zu schaffen, das Freude macht, Selbstvertrauen stärkt und den Alltag ein Stück heller werden lässt. Handwerkliche und gestalterische Tätigkeiten wie das Bemalen von Ostereiern oder das Herstellen von Körbchen öffnen Räume für Austausch, Konzentration und gemeinsames Erleben. Dabei steht nicht das perfekte Ergebnis im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, etwas mit den eigenen Händen zu gestalten und zu sehen, wie daraus etwas Schönes entsteht. Deshalb nutzen wir auch gern Feiertage, um mit den Kindern und Jugendlichen gemeinsam kreativ zu werden. Wenn sie ihre selbstgemachten Osterkörbe und -eier in den Händen halten, spüren sie: Ich kann etwas bewirken, ich kann etwas schaffen. Und genau das ist der Kern unserer Arbeit – Menschen darin zu bestärken, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken und mit Freude einzusetzen."
Die Salus-Tagesklinik Wittenberg bietet Kindern und Jugendlichen mit psychischen Belastungen einen geschützten Rahmen, in dem sie Stabilität und neue Perspektiven entwickeln können. Gemeinsam mit Fachärztinnen, Therapeutinnen und Pädagoginnen erarbeiten sie Wege, um den Alltag wieder selbstbewusst zu gestalten. Angebote wie die Ergotherapie tragen dazu bei, Heilen durch Handeln zu erfahren, praktische Fähigkeiten zu fördern, Selbstwirksamkeit zu erleben und Schritt für Schritt Vertrauen in die eigenen Stärken aufzubauen.
Weitere Informationen zur Tagesklinik finden Sie auf unserer Webseite: Tagesklinik Wittenberg | Salus






