Ein wichtiger Meilenstein auf seinem Karriereweg war der 18. Juni 2026; dem Tag seiner praktischen Prüfung in der BBS Salzwedel. Wochenlang hatte er sich intensiv vorbereitet und das Prüfungsmenü immer wieder gekocht und verfeinert. Die Aufgabe: Ein Drei-Gänge-Menü für sechs Personen innerhalb von 4 Stunden zuzubereiten. Die Aufregung war groß, doch am Ende hat es geklappt und Klaus Köhler hat die Prüfung bestanden.
Wie er seinen Weg in die Küche gefunden hat, was ihm während der Ausbildung geholfen hat und warum er sich bei seinem Team und Ausbildern gut aufgehoben fühlt, erzählt er uns im Interview.
Herr Köhler, wie sind Sie zu Ihrer Ausbildung zum Koch gekommen?
Angefangen hat alles in Stendal. Dort habe ich verschiedene Maßnahmen gemacht, weil ich nicht genau wusste, wohin es beruflich gehen soll. Dann habe ich das Angebot bekommen, mich noch einmal auf die Schulbank zu setzen und eine Ausbildung anzufangen. Ich habe schon immer gern gekocht und dachte mir: Das hört sich gut an.
Wie haben Sie Ihre Ausbildung bei uns erlebt und welche Rolle haben Ihr Team und Ihre Ausbilder dabei gespielt?
Meine Ausbildung war am Anfang ein bisschen wackelig, aber ich habe mich sehr positiv entwickelt, worauf ich echt stolz bin. Begonnen habe ich mit einer Ausbildung als Fachkraft Küche, die ich dann erweitert habe zur regulären Kochausbildung. Während der ganzen Zeit haben mich meine Kolleginnen und Kollegen super unterstützt und waren immer für mich da und sind es auch jetzt noch. Ich konnte und kann einfach alles ansprechen, und es gab immer eine Lösung.
Wie haben Sie die praktische Abschlussprüfung erlebt und worauf sind Sie rückblickend besonders stolz?
Bei der Prüfung war ich echt aufgeregt, wollte es aber unbedingt schaffen. Also habe ich mich konzentriert und nach Plan gearbeitet und es am Ende gemeistert. Das Schreiben mit dem Wort „Bestanden“ in der Hand zu halten, konnte ich kaum glauben. Es war und ist einer meiner größten Erfolge. Es war Wahnsinn!
Heute kommen Sie nicht mehr als Azubi, sondern als ausgebildeter Koch zur Arbeit. Wie fühlt sich das an?
Es fühlt sich toll an.
Was bedeutet Kochen für Sie persönlich? Gibt es etwas, das Sie besonders begeistert oder inspiriert?
Nicht so konkret. Ich probiere mich gern neu aus, weil man in so vielen Richtungen kochen kann. Klar tauscht man sich auch im Team untereinander über seine Interessen aus und lernt voneinander. Als Koch lernt man nie aus.
Welchen Rat würden Sie jemandem geben, der überlegt, eine Ausbildung zum Koch zu beginnen?
Ich würde der Person raten einmal ein Praktikum zu machen, um zu schauen, ob der Beruf etwas für einen ist.





