Stendal/OT Uchtspringe. Im ärztlichen Dienst des Salus-Fachklinikums Uchtspringe sind drei Führungspositionen neu besetzt worden: Chefärztin Dr. med. Cornelia Ulrich hat am 1. September 2025 die Ärztliche Direktion übernommen, die sie seit Jahresbeginn vorerst kommissarisch ausgeübt hatte. Die chefärztliche Verantwortung in der Klinik II für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie trägt seit dem 1. Oktober 2025 die bis lang leitende Oberärztin Christiane Lippok, nachdem sich ihre Vorgängerin Dr. med. Ute Ebersbach in den Ruhestand verabschiedet hatte. Neu im ärztlichen Kollegium begrüßt wurde Anfang Oktober 2025 Zeynal Babazada. Er konnte für die Chefarzt-Position in der Klinik für Gerontopsychiatrie gewonnen werden und ist dafür aus einer oberärztlichen Tätigkeit in Niedersachsen nach Uchtspringe gekommen. „Durch diese Personalentscheidungen sichern wir Kontinuität in der Patientenversorgung und setzen zugleich wichtige Impulse für die zukunftsfähige Weiterentwicklung unseres traditionsreichen Fachklinikums “, freut sich Jürgen Richter, Geschäftsführer der Salus Altmark Holding (SAH), über die Bereitschaft zur Übernahme von Führungsverantwortung.
Die gebürtige Gardelegenerin Dr. med. Cornelia Ulrich ist in der Altmark aufgewachsen und hat nach dem Abitur zunächst zwei Jahre als Pflegehelferin gearbeitet. Anschließend absolvierte sie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ihr Medizinstudium, erhielt 1993 die Approbation als Ärztin und ist seither am heutigen Salus-Fachklinikum Uchtspringe tätig. Die engagierte Medizinerin bildete sich zur Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie zur Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie weiter. Aufgrund ihres erfolgreichen beruflichen Wirkens wurde Frau Ulrich im Jahr 2003 bereits in die Position der Chefärztin der Klinik für Psychotherapeutische Medizin, Psychosomatik und Suchtmedizin Uchtspringe berufen. Ihre Promotion erwarb sie 2012 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
„Mit Frau Dr. Ulrich konnten wir eine Persönlichkeit für die ärztliche Schlüsselposition in der Krankenhausleitung gewinnen, die ihre exzellente fachliche Expertise mit langjähriger Leitungserfahrung verbindet. Sie ist am Standort Uchtspringe, in der Region sowie in der Fachöffentlichkeit bestens vernetzt und wird nicht zuletzt aufgrund ihrer menschlichen Qualitäten hoch geschätzt“, nennt SAH-Geschäftsführer Jürgen Richter einige Beweggründe für die Berufung von Frau Dr. Ulrich zur Ärztlichen Direktorin, die die Herausforderung gern angenommen hat: „Auch wenn es sich vielleicht noch nicht überall herumgesprochen hat: Das Fachklinikum Uchtspringe ist ein großartiges Wirkungsfeld. Wir haben nicht nur ein tolles Kollegium, sondern zugleich ein sehr schönes Umfeld und eine klinische Infrastruktur, um die uns Gäste aus vergleichbaren Einrichtungen oft beneiden. Unter diesen Bedingungen können wir viel zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten bewirken. Ich freue mich auf die weitere Entwicklung und die Möglichkeit, aktiv mitzugestalten“, so Frau Dr. Ulrich, das das ärztliche Direktorat in Personalunion mit ihrer Funktion als Chefärztin der Klinik für Psychotherapeutische Medizin, Psychosomatik und Suchtmedizin führt.
Die neue Chefärztin der Klinik II für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Uchtspringe Christiane Lippok, geboren im niedersächsischen Ankum, hat nach dem Abitur eine Krankenpflegeausbildung absolviert. Das anschließende Studium der Humanmedizin an Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf schloss sie 2012 erfolgreich ab und erhielt die Approbation als Ärztin. Nach beruflichen Tätigkeiten im Ausland und einer Phase der Familiengründung kam sie 2017 ins Salus-Fachklinikum Uchtspringe, um hier ihr Weiterbildung zur Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und –psychotherapie unter Leitung ihrer Amtsvorgängerin Dr. Ute Ebersbach aufzunehmen. Nach dem erfolgreichen Abschluss wurde sie 2023 zur Oberärztin und ein Jahr später zur leitenden Oberärztin der Abteilung zur Intensivbehandlung von Kindern und Jugendlichen mit Affektregulationsstörungen berufen.
„Frau Lippok ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Führungskräfteentwicklung aus den eigenen Reihen heraus gelingen kann“, zollt SAH-Chef Jürgen Richter dem beruflichen Werdegang der neuen Chefärztin der Klinik II für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Christiane Lippok seinen Respekt. „Mit ihr übernimmt eine teamorientierte leitende Oberärztin mehr Verantwortung, die sich in den zurückliegenden Jahren – gefördert auch durch ihre Vorgängerin im Amt - praxisnah und umfassend darauf vorbereiten konnte.“ Die neue Chefärztin sieht den Herausforderungen ihrer neuen Position mit Freude entgegen.
Mit Zeynal Babazada übernimmt ein erfahrener Mediziner die Chefarzt-Position in der Uchtspringer Klinik für Gerontopsychiatrie und –psychotherapie, der im aserbaidshanischen Baku geboren und aufgewachsen ist. Sein Medizinstudium absolvierte er an der türkischen Selçuk Universität Konya und war nach dem erfolgreichen Abschluss in seiner Heimat, international sowie seit 2013 in Deutschland tätig. Hier erhielt Herr Babazada im Jahr 2015 die deutsche Approbation als Arzt gemäß den Regularien der Bundesärzteordnung und bildete sich zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie weiter. In den zurückliegenden zehn Jahren erwarb Zeyal Babazada umfassende berufliche Erfahrungen in verschiedenen psychiatrisch-psychotherapeutisch profilierten Kliniken Deutschlands, zuletzt drei Jahre als Vertretungsarzt mit oberärztlichem Verantwortungsbereich.
Aus Sicht von SAH-Geschäftsführer Jürgen Richter ist die neue chefärztliche Besetzung der Uchtspringer Klinik für Gerontopsychiatrie und –psychotherapie Jürgen Richter eine wichtige Weichenstellung, um der wachsenden Bedeutung des Fachgebietes zu begegnen: „Die Konsequenzen des demographischen Wandels fordern spezielle und langfristig angelegte Versorgungskonzepte, um der zunehmenden Zahl älterer Patienten mit psychiatrischen und körperlichen Mehrfacherkrankungen gerecht zu werden. Wir freuen uns, dass sich Herr Babazada dieser Verantwortung stellt und zugleich die interkulturellen Kompetenzen in unserem Verbund stärkt“, verweist der SAH-Chef darauf, dass Fachkräfte mit internationalen Ausbildungs- und Lebenswegen auch in der psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung eine große Bereicherung sind, um beispielsweise kultursensible Angebote für psychisch kranke Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrungen zu etablieren.
Der neue Chefarzt selbst sieht den bevorstehenden Aufgaben mit Spannung und Freude entgegen: „Ich möchte neue Blickwinkel in die gerontopsychiatrische Behandlung einbringen, mit dem Ziel, die Gerontopsychiatrie als modernen und innovativen Bereich zu stärken, geprägt von Empathie, Fachkompetenz und dem Bestreben, die Lebensqualität im Alter zu fördern“, erklärt Zeynal Babazada.
