Stendal/OT Uchtspringe. Im Salus-Fachklinikum Uchtspringe wurde ein neues Magnetresonanztomographie-Gerät (MRT) in Betrieb genommen. Damit hat ein innovatives diagnostisches System Einzug gehalten, das den Patientenkomfort und die Bildqualität auf das aktuelle, digital vernetzte High-Tech-Niveau hebt. Zu den Vorzügen gegenüber dem bislang genutzten Gerät gehören u.a. die großzügige Tunnelöffnung von 70 Zentimetern, ein leiserer und kürzerer Scan-Betrieb sowie die KI-gestützte Bildgebung mit höherer diagnostischer Präzision. In puncto Nachhaltigkeit überzeugt das neue MRT u.a. dadurch, dass weniger Helium benötigt wird und geringere Energiekosten entstehen.
Zuvor waren Umbauarbeiten erforderlich, um das Einbringen des nahezu fünf Tonnen schweren Gerätes ins Kellergeschoss des Hauses 6 zu ermöglichen sowie die raumklimatischen und elektro-technischen Bedingungen anzupassen. Das Investitionsvolumen belief sich auf rund 851.000 Euro.
„Das neue MRT ist ein Meilenstein in der patientenzentrierten Radiologie“, freut sich die abteilungsleitende Ärztin der Uchtspringer Radiologie Dr. Constanze Joppich „Unsere Patientinnen und Patienten profitieren von angenehmeren Untersuchungsbedingungen, vor allem aber von den noch aussagefähigeren Befunderhebungen, die uns mithilfe dieser Technik möglich sind“, lobt die Fachärztin für Radiologie u.a. die exzellente Qualität der hochauflösenden Bilder.
Wie die Chefärztin der Uchtspringer Klinik für Neurologie und Schlafmedizin Christine Wedekind am Beispiel ihres Fachgebietes erklärt, ist die Magnetresonanztomographie bei der Diagnostik vieler neurologischer Erkrankungen von enormer Bedeutung. „Die herausragende Bildauflösung des neuen Geräts macht es uns möglich, selbst frühe Veränderungen und kleinste Strukturen noch präziser zu erkennen. Damit gewinnen wir wichtige Informationen für die individuell zugeschnittene Therapieplanung“, verweist die Chefärztin auf das Plus an Versorgungsqualität. Ganz begeistert ist Christine Wedekind davon, wie planvoll, abgestimmt und nahezu reibungslos die Arbeiten zum Einbau des neuen MRT gelaufen sind: „Alle Beteiligten haben an einem Strang gezogen“, zollt die Chefärztin ihre Anerkennung und bezieht auch die Anwender ein: „Einfach toll, wie schnell sich unser Team der Radiologie in die Bedienung der neuen Medizintechnik eingearbeitet hat.“
Von einer logistischen, technischen und handwerklichen „Meisterleistung“ spricht auch die Kaufmännische Direktorin Gundula Kölsch, bei der die Fäden des Projekts zusammenliefen: „Die gesamte Prozesskette zwischen Planung, Umbau, Transport und Anlieferung bis hin zur Inbetriebnahme des MRTs war hochgradig anspruchsvoll. Wir können gemeinsam stolz auf das Ergebnis sein und danken allen, die sich mit ihren Kompetenzen und ihrem Engagement eingebracht haben.“
Die Leistungen der radiologischen Abteilung des Salus-Fachklinikums Uchtspringe können übrigens nicht nur stationär, sondern auch ambulant in Anspruch genommen werden. Dafür gibt es eine Sprechstunde, wo moderne bildgebende Verfahren wie Magnetresonanztomographie möglich sind. Einen besonderen Schwerpunkt stellen spezialisierte neuroradiologische Untersuchungen dar, wie sie zum Beispiel bei Multipler Sklerose, Epilepsie oder Demenz angezeigt sind. Untersuchungen sind auf Überweisung des behandelnden Haus- oder Facharztes möglich. Die radiologischen Sprechstunden finden montags bis freitags jeweils von 9 bis 11 Uhr im Haus 6 statt, wobei eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich ist (Telefon: Telefon: 039325 70-4072; E-Mail: radiologie(at)saluspraxis.de).
Kurz informiert
Der Begriff „Tomographie“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Schnittbild“. Tomographische Untersuchunge liefern eine detaillierte Darstellung von Organen, Geweben und Funktionen im Körperinneren. Anhand solcher präzisen Bilder können Ärztinnen und Ärzte den Ursachen vieler akuter und chronischer Beschwerden auf die Spur kommen sowie die notwendige Behandlungsschritte ableiten.


