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Soziale Interaktionsstörungen im Blickfeld fachärztlicher Weiterbildung

Beim Curriculum im Salus-Fachklinikum Bernburg standen soziale Interaktionsstörungen im Blickfeld der fachärztlichen Weiterbildung.
Der seinerzeit neu erbaute Klinikkomplex für Kinder und Jugendliche in Bernburg wurde im Oktober 2004 eröffnet. Das Mittelgebäude trägt seit 2013 den Namen "Theodor Ziehen" (1862 - 1950), der zu den Gründungsvätern des Fachgebiets Kinder- und Jugendpsychiatrie zählt.

Das Salus-Fachklinikum Bernburg war kürzlich Gastgeber eines Curriculums im Rahmen der fachärztlichen Weiterbildung. Die Veranstaltung, organisiert unter dem Dach der Landesarbeitsgemeinschaft der leitenden Ärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie in Sachsen-Anhalt, fand mit mehr als 40 Teilnehmenden große Resonanz. 

Die Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie nutzten die Gelegenheit, um sich Kenntnisse über soziale Interaktionsstörungen im Spektrum zwischen frühen Bindungsauffälligkeiten und Persönlichkeitsstörungen anzueignen. Dabei fanden theoretische Grundlagen ebenso Berücksichtigung wie Implikationen für die Behandlung, ergänzt durch einprägsame Fallbeispiele. In das Programm brachten Dr. med. Kirstin Palm (Chefärztin der KJPPP Bernburg), Dipl.-Psych. Steffen Orzessek (Psychologischer Leiter der KJPPP-Tageskliniken Wittenberg und Dessau) sowie Facharzt Christian Strobel (Leitender Oberarzt der KJPPP-Tageskliniken Bernburg, Dessau und Wittenberg) ihre Expertise und Erfahrung ein. 

Abschließend fand eine Klinikführung statt, bei der die jungen Medizinerinnen und Mediziner die Rahmenbedingungen zur kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung im Salus-Fachklinikum Bernburg kennenlernten. Der Klinikkomplex wurde in den Jahren 2002 bis 2004 unter Einbeziehung der denkmalgeschützten Häuser „Fränkel“ und „Köppe“ neu erbaut und feiert in diesem Jahr sein 20jähriges Bestehen.

Weitere Informationen zur KJPPP Bernburg finden Sie hier.