Fachklinikum Uchtspringe

Aktuelles

Wenn Klang berührt und Handlung bewegt

Gefühle von innen nach außen kehren: Improvisationen mit Trommeln können dazu beitragen, Emotionen wie Wut, Hass, Enttäuschung oder Trauer zu verarbeiten. In der Musiktherapie werden diese Instrumente u.a. bei der Behandlung von psychischen Erkrankungen eingesetzt.
In der Therapie kann die Handpuppe als Vermittler fungieren: Sie schafft Distanz zu belastenden Themen und bietet gleichzeitig eine sichere Ebene für Interaktion. Neuobiologische Erkenntnisse bestätigen: Das Spiel mit Puppen aktiviert Regionen im Gehirn, die für Empathie und emotionale Verarbeitung zuständig sind. Das kann den therapeutischen Prozess fördern.
Symposium mit aktuellen Erkenntnissen zur Wirksamkeit co-therapeutischer Verfahren am 25. März 2026 im Salus-Fachklinikum Uchtspringe

Die heilsamen Wirkungen von Musik, Bewegung, Gesang, Handpuppenspiel und anderen Ausdrucksformen bei der Behandlung psychischer und neurologischer Erkrankungen stehen am Mittwoch, dem 25. März 2026, im Blickfeld eines Symposiums im Salus-Fachklinikum Uchtspringe. Die Veranstaltung findet von 13:00 bis ca. 19:30 Uhr im Gesellschaftshaus am Harro-Wendt-Platz statt. Unter der Fragestellung „Was hilft wie?“ werden aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung vermittelt und co-therapeutische Verfahren vorgestellt. 
Neben theoretischen Aspekten bietet das Symposium einen Praxisteil mit Workshops. Hier kann man unter Anleitung und in Interaktion mit erfahrenen Therapeutinnen und Therapeuten einige Methoden ausprobieren. Gastgeberin ist die Klinik für Psychotherapeutische Medizin Psychosomatik und Suchtmedizin unter chefärztlicher Leitung von Dr. med. Cornelia Ulrich. Fachleute aus Medizin, Psychologie, Fachtherapie und Pflege sind ebenso herzlich willkommen wie andere Interessenten, die die Wirkfaktoren und Methoden näher kennen-lernen wollen. Anmeldungen sind per E-Mail an wi.abelmann(at)salus-lsa.de möglich. Das detaillierte Programm kann nachfolgend abgerufen werden. Nach dem Symposium wird zum kollegialen Austausch bei einem gemeinsamen Abendessen eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Zum fachlichen Hintergrund des Symposiums gehört, dass es in den letzten Jahren sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der therapeutischen Methodenvielfalt bedeutsame Entwicklungen gab: „Uns stehen inzwischen hoch spezialisierte, wissenschaftlich evaluierte Verfahren zur Verfügung,  die die positiven Veränderungen im Verlauf des Heilungsprozesses eindeutig belegen“, erklärt die gastgebende Chefärztin Dr. med. Cornelia Ulrich: „Was früher vor allem unter dem Aspekt der Aktivierung und emotionalen Auflockerung betrachtet wurde, ist heute Teil der engen Verzahnung von fachärztlicher Expertise mit Co-Therapien wie zum Beispiel Ergo-, Physio-  und Musiktherapie.“ Diese Fachdisziplinen noch besser zu verstehen und weitaus höher zu schätzen, gehöre zum  Anliegen des Symposiums.

Einladung und Programm zum Symposium als pdf-Download